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Oregano
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Oregano [] (italienisch, von lateinisch Origanum) oder deutsch Echter Dost (Origanum vulgare) ist eine Pflanzenart in der Gattung Dost aus der Familie der LippenblĂźtler (Lamiaceae). Trivialnamen sind beispielsweise Dorst, Dost, Gemeiner Dost, GewĂśhnlicher Dost,cite-ref-floraweb-1-0[1] Dostenkraut, Wohlgemut, MĂźllerkraut oder Wilder Majoran (Majoran ist aus derselben Gattung). Sie wird als GewĂźrz- und Heilpflanze verwendet.
Contents
⢠Beschreibung
⢠Erscheinungsbild
⢠Blatt
⢠Frucht
⢠Chromosomenzahl
⢠Ăkologie
⢠Vorkommen
⢠Systematik
⢠Namensherkunft
⢠Inhaltsstoffe
⢠Verwendung
⢠Gewßrz
⢠Tee
⢠Heilkunde
⢠Kultur und Ernte
⢠Siehe auch
⢠Literatur
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
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Beschreibung
Erscheinungsbild
Beim Oregano handelt es sich um eine ausdauernde krautige Pflanze, die WuchshĂśhen von 20 bis 70 Zentimetern erreicht. Charakteristisch ist ihr ausgeprägter herbaromatischer Duft und Geschmack. Aus einem oft holzigen Rhizom (umgangssprachlich âWurzelstockâ) treibt der aufrecht wachsende, vierkantige und von Grund an gabelig verzweigte Stängel. Dieser weist ebenso wie die meist rĂśtlich Ăźberlaufenen Zweige eine leichte Behaarung auf.
Blatt
Die gegenständig am Stängel angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Der Blattstiel ist 2 bis 7 Millimeter lang. Die einfache Blattspreite ist bei einer Länge von meist 25 bis 40 (10 bis 45) Millimetern sowie einer Breite etwa 15 (4 bis 30) Millimeter länglich-eifÜrmig und laufen meist spitzig aus. An der Blattunterseite kann man eine drßsige Punktierung feststellen. Der Blattrand kann schwach gezähnt oder auch glatt ausgestaltet sein. Einige Exemplare bilden an den Blatträndern auch eine feine Behaarung aus.
BlĂźtenstand und BlĂźte
Die in endständigen oder seitenständigen dicht gedrängten kugeligen Scheinrispen zusammengefassten Teilblßtenstände entwickeln zwischen Juli und September zahlreiche Blßten.
Die zwittrige BlĂźte ist zygomorph und fĂźnfzählig mit doppelter BlĂźtenhĂźlle. Die fĂźnf dunkelgrĂźnen, etwa 3 Millimeter langen Kelchblätter sind untereinander verwachsen. Die fĂźnf Kelchzähne sind gleich gestaltet und entwickeln â ebenso wie die Tragblätter â gewĂśhnlich eine leichte purpurfarbene Einfärbung. Der Kelch ist deutlich kĂźrzer als die KronrĂśhre. Die fĂźnf rosavioletten, selten auch weiĂlichen Kronblätter sind zu einer glockenfĂśrmigen, 4 bis 6 Millimeter langen KronrĂśhre verwachsen, die zweilippig endet. Die Unterlippe ist dreilappig. Die aufrechte Oberlippe ist ausgerandet und besteht aus zwei Kronblättern. Von den vier Staubblättern sind zwei kĂźrzer und zwei länger; sie sitzen der KronrĂśhre an. Die zwei längeren Staubblätter ragen aus der KronrĂśhre heraus, die zwei kĂźrzeren enden gewĂśhnlich dicht unter der Oberlippe. Zwei Fruchtblätter sind zu einem, durch eine falsche Scheidewand in vier Fächer unterteilten, oberständigen Fruchtknoten verwachsen. Der Fruchtknoten geht in einen langen Griffel Ăźber, der in zwei kleine Narben endet.
Frucht
Die Klausenfrucht zerfällt zu einem etwa 1 Millimeter länglich-ovalen Nßsschen mit brauner und glatter Oberfläche.
Chromosomenzahl
Ăkologie
Oregano ist ein Hemikryptophyt vom Typus einer Schaftpflanze oder ein Chamaephyt. Die vegetative Vermehrung wird durch unterirdische Ausläufer sichergestellt. Die Blätter sind unterseits durch Ălbehälter drĂźsig punktiert. Die ätherischen Ăle verleihen der Pflanze einen stark aromatischen Geruch und dienen gleichzeitig als Transpirationsschutz.
BlĂźtenĂśkologisch handelt es sich um âEigentliche Lippenblumenâ. Neben relativ groĂen zwittrigen BlĂźten bilden sich auch kleine weibliche BlĂźten und auch Pflanzen, an denen sich nur weibliche BlĂźten entwickeln. Die Art ist damit gynomonĂśzisch oder gynodiĂśzisch.
Der Oregano bietet Nektar an, der bis zu 76 % Zucker enthalten kann. Eine Saftdecke aus Haaren bildet einen Schutz. Die BlĂźten werden besonders gern von Honigbienen besucht. Auch zahlreiche Schmetterlingsarten, wie zum Beispiel das GroĂe Ochsenauge, der Schachbrettfalter oder das Kleine WiesenvĂśgelchen und Schwebfliegen stellen sich ein. Der maximale BlĂźtenbesuch findet um 13 Uhr statt. Die Bestäubung erfolgt Ăźber den InsektenrĂźcken. Die BlĂźtenkrone wird nach der Bestäubung abgeworfen. Selbstbestäubung kommt gewĂśhnlich nicht vor.
Die KlausenfrĂźchte Ăśffnen sich bei Trockenheit. Es findet eine Ausbreitung als Windstreuer und als Selbststreuer statt. Die Diasporen werden Ăźber den Wind als Ballonflieger weiter ausgebreitet. Auch wurde beobachtet, dass RegenwĂźrmer bevorzugt die FrĂźchte aufnehmen.
Fruchtreife ist von Oktober bis November.
Vorkommen
Oregano wird weltweit in warmen und gemäĂigten Gebieten angebaut und genutzt. NatĂźrliche Vorkommen sind in fast ganz Europa, Asien und im nordwestlichen Afrika vorhanden.cite-ref-powo-3-0[3] In Europa kommt er in fast allen Ländern vor; er fehlt nur in Island, kommt aber sogar in Spitzbergen vor.cite-ref-powo-3-1[3] Oregano bevorzugt warme Standorte auf kalkhaltigem Untergrund. Er besiedelt meist trockene und lichte Wälder, wie Eichen- und Kiefernwälder oder Schneeheiden-Kiefernwälder. GebĂźsche an Weg- und Waldrändern, sonnige Hänge und Hecken zählen ebenso wie Mager- und Trockenrasen zu seinen regelmäĂigen Wuchsorten. Er ist in Mitteleuropa eine Charakterart der Ordnung Origanetalia vulgaris.cite-ref-oberdorfer2001-2-1[2] Er steigt in den Westalpen im Kanton Wallis bis 2030 Meter MeereshĂśhe auf.cite-ref-hegigams1964-4-0[4]
Die Ăśkologischen Zeigerwerte nach Landolt et al. 2010 sind in der Schweiz: Feuchtezahl F = 2 (mäĂig trocken), Lichtzahl L = 3 (halbschattig), Reaktionszahl R = 4 (neutral bis basisch), Temperaturzahl T = 3+ (unter-montan und ober-kollin), Nährstoffzahl N = 3 (mäĂig nährstoffarm bis mäĂig nährstoffreich), Kontinentalitätszahl K = 4 (subkontinental).cite-ref-infoflora-5-0[5]
Systematik
Die ErstverĂśffentlichung von Origanum vulgare erfolgte 1753 durch Carl von LinnĂŠ in Species Plantarum, 2, S. 590.cite-ref-grin-6-0[6] Es gibt sehr viele Synonyme.
Von Origanum vulgare L. sind etwa sechs Unterarten bekannt:cite-ref-grin-6-1[6]
⢠Russischer Oregano (Origanum vulgare subsp. gracile (K.Koch) Ietsw., Syn.: Origanum glaucum Rech.f. & Edelb., Origanum gracile K.Koch, Origanum kopetdaghense Boriss., Origanum tyttanthum Gontsch.): Er kommt von der Tßrkei bis Zentralasien vor.cite-ref-wcsp-7-1[7]
⢠Griechischer Oregano (Origanum vulgare subsp. hirtum (Link) A.Terracc.; Syn.: Majorana neglecta (Vogel) Walp., Origanum heracleoticum Benth., Origanum hirtum Link, Origanum hirtum var. illyricum (Scheele) Nyman, Origanum hirtum var. latifolium Nyman, Origanum hirtum var. neglectum (Vogel) Nyman, Origanum illyricum Scheele, Origanum latifolium Scheele, Origanum megastachyum Link, Origanum neglectum Vogel, Origanum smyrnaeum Sm., Origanum vulgare var. megastachyum (Link) W.D.J.Koch): Er kommt von Sßdosteuropa bis zur Tßrkei vor.cite-ref-wcsp-7-2[7]
⢠Origanum vulgare subsp. virens (Hoffmanns. & Link) Ietsw. (Syn.: Origanum macrostachyum Hoffmanns. & Link, Origanum virens Hoffmanns. & Link, Origanum virescens Poir.): Sie kommt in Makaronesien und im westlichen Mittelmeerraum vor.cite-ref-wcsp-7-3[7]
⢠Origanum vulgare subsp. viridulum (Martrin-Donos) Nyman (Syn.: Origanum angustifolium K.Koch, Origanum gussonei Tineo ex Lojac., Origanum heracleoticum L., Origanum hirtum var. parviflorum (dâUrv.) Nyman, Origanum hirtum subsp. sardoum (Moris) Nyman, Origanum hirtum var. sardoum Moris, Origanum humile Mill., Origanum minus Garsault, Origanum normale D.Don, Origanum oblongatum Link, Origanum parviflorum dâUrv., Origanum pruinosum K.Koch, Origanum semiglaucum Boiss. & Reut. ex Briq., Origanum strobilaceum Mobayen & Gahraman, Origanum viride (Boiss.) HalĂĄcsy, Origanum viridulum Martrin-Donos, Origanum vulgare var. semiglaucum Boiss. ex Briq., Origanum vulgare var. thyrsiflorum Rchb., Origanum vulgare var. viride Boiss., Origanum vulgare var. viridulum (Martrin-Donos) Briq., Origanum wallichianum Benth. ex Wall.): Sie kommt von SĂźdeuropa bis zum Himalaja vor.cite-ref-wcsp-7-4[7] Die Chromosomenzahl ist 2n = 30.
⢠Origanum vulgare L. subsp. vulgare (Syn.: Mentha formosana (C.Marquand) S.S.Ying, Micromeria formosana C.Marquand, Origanum albiflorum K.Koch, Origanum americanum Raf., Origanum anglicum Hill, Origanum barcense Simonk., Origanum capitatum Willd. ex Benth., Origanum creticum L., Origanum decipiens Wallr. ex Benth., Origanum dilatatum Klokov, Origanum elegans Sennen, Origanum heracleoticum Rchb., Origanum hirtum f. albiflorum Hausskn., Origanum latifolium Mill., Origanum laxiflorum Royle ex Benth., Origanum loureiroi Kostel., Origanum majus Garsault, Origanum megastachyum var. hirtum Schur, Origanum micranthum Colla, Origanum nutans Willd. ex Benth., Origanum officinale Gueldenst., Origanum orientale Mill., Origanum puberulum (Beck) Klokov, Origanum purpurescens Gilib., Origanum serpylliforme Fisch. & C.A.Mey., Origanum stoloniferum Besser ex Rchb., Origanum thymiflorum Rchb., Origanum venosum Willd. ex Benth., Origanum vulgare var. albidum Bellynck, Origanum vulgare var. albiflorum Lej., Origanum vulgare var. album Fraas, Origanum vulgare f. carneum Beckh., Origanum vulgare subsp. creticum (L.) Nyman, Origanum vulgare var. creticum (L.) Briq., Origanum vulgare var. glabrescens Beck, Origanum vulgare var. heracleoticum Nyman, Origanum vulgare var. hirtum (Schur) Soó, Origanum vulgare var. humile (Pers.) Lej., Origanum vulgare subsp. humile Pers., Origanum vulgare var. macrostachyum (Hoffmanns. & Link) Brot., Origanum vulgare var. pallescens Tinant, Origanum vulgare f. pallidum Beckh., Origanum vulgare var. prismaticum Gaudin, Origanum vulgare var. puberulum Beck, Origanum vulgare var. purpurascens Briq., Origanum vulgare var. spiculigerum Briq., Origanum vulgare var. thymiflorum (Rchb.) Nyman, Origanum watsonii A.Schlag. ex J.A.Schmidt, Oroga heracleotica Raf.): Sie kommt von Europa bis China vor.cite-ref-wcsp-7-5[7]
Namensherkunft
Der moderne Name âOrĂŠganoâ fĂźr deutsch Dost (auch Dosten, und mittelhochdeutsch auch tostecite-ref-10[10]) und lateinisch Oreganumcite-ref-11[11] wurde durch Vermittlung Ăźber das italienische âoriganoâ in die deutsche Sprache entlehnt und stammt (Ăźber lateinisch origanum) aus dem Altgriechischen (Ďὸ á˝Ďίγινον, auch ៥ á˝ĎίγινοĎ). Die Etymologie ist ungeklärt; es gilt im Griechischen als Fremdwort unbekannter Herkunft. Der Name wird volksetymologischcite-ref-12[12] mit á˝ĎÎżĎ (Ăłros) âBerg, Gebirgeâ und ÎłÎŹÎ˝ÎżĎ (gĂĄnos) âGlanz, glänzend; Erfrischungâ in Verbindung gebracht.
Inhaltsstoffe
Ătherische Ăle wie Thymol und Carvacrol und p-Cymol, Gerb- und Bitterstoffe. Der Vitamin-C-Gehalt der frischen Droge beträgt 0,2672 g pro 100 g Frischgewicht.
Verwendung
GewĂźrz
Als Wßrzmittel ist Oregano mindestens seit 300 bis 400 Jahren im Gebrauch. Verwendet werden die getrockneten Blätter. Abgesehen von den nicht ganz eindeutigen rÜmischen Quellen, kann nur ein Basler Rezept aus dem 17. Jahrhundert angefßhrt werden, in dem Oregano als Zutat zu Pfannkuchen erwähnt wird. Ansonsten lassen sich botanische Bßcher selbst noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts lediglich darßber aus, dass Oregano Heil- und Zauberpflanze sei und dass man mit seinem roten Farbstoff Wolle färben kÜnne.
Oregano spielt als GewĂźrz in der deutschen KĂźche eher eine geringe Rolle. In der italienischen, griechischen und spanischen KĂźche ist er ein sehr wichtiges GewĂźrz, wird aber auch im gesamten Ăźbrigen Mittelmeerraum viel verwendet. Oregano passt gut zu Omeletts, italienischen SoĂen, Tomatengerichten, Lamm oder GemĂźseaufläufen.
In der Tex-Mex-Kßche wird Oregano oft zusammen mit Kreuzkßmmel, Chilis, Knoblauch und Zwiebeln verwendet. Unter anderem ist er wichtiger Bestandteil von Chili con Carne. Oftmals wird er dabei jedoch auch durch mexikanischen Oregano (Lippia graveolens), einer mittelamerikanischen Gewßrzpflanze, ersetzt. Diese ist mit dem eigentlichen Oregano nur entfernt verwandt, hat aber einen ähnlichen, jedoch kräftigeren Geschmack. Den intensivsten Geschmack bietet der echte Griechische Oregano (Origanum vulgare ssp. hirtum), wohingegen Majoran (Origanum majorana) weniger intensiv schmeckt. Auch Tßrkischer Oregano (Origanum onites) findet Verwendung.
Tee
Roter Oregano, der zum Beispiel in den Bergen in Nordalbanien vorkommt, kann getrocknet und mit kochendem Wasser aufgegossen als Tee getrunken werden. In Albanien wird diese Pflanze als âĂajâ oder âĂaj maliâ bezeichnet, was Ăźbersetzt âBergteeâ bedeutet.cite-ref-roter-organo-tee-13-0[13]
Heilkunde
Dost war bereits den Griechen als (âerwärmendesâcite-ref-14[14]) Heilmittel bekannt. Dioscurides berichtet Ăźber ihn in seinem Werk De materia medicacite-ref-15[15] aus dem 1. Jahrhundert n. Chr. Hippokrates von Kos diente diese Pflanze zur Geburtsbeschleunigung und zur Heilung von Hämorrhoiden.
In der modernen Pflanzenheilkunde findet der gewĂśhnliche Dost selten als Bestandteil einer Teemischung gegen krampfartige Magen- und Darmbeschwerden Verwendung.
OreganoĂśl
OreganoÜl zählt aufgrund seines sehr hohen Gehalts an Phenolen in der Aromatherapie als effektiv gegen Bakterien. Da es die Haut reizen kann, sollte die Anwendung nur innerlich und mit einem TrägerÜl (z. B. SonnenblumenÜl) verdßnnt erfolgen. Als Einzeldosis gibt man 50 mg (zwei Tropfen) bis zu zehnmal täglich.
Nachgewiesen werden konnte weiterhin eine positive Wirkung bei Verdauungsbeschwerden sowie Erkrankungen der oberen Atemwege. Der Inhaltsstoff Carvacrol wirkt entzĂźndungshemmend.
Kultur und Ernte
Oregano gedeiht am besten an trockenen und sonnigen Standorten. Er ist im gemäĂigten Klima winterhart. Dennoch kann er bei starken Wintern mit Reisig geschĂźtzt werden. Zur Ernte werden ganze Stängel eine Handbreit Ăźber dem Boden abgeschnitten und zum Trocknen in einen dunklen Raum gehängt. Nach dem Trocknen kĂśnnen die Blätter vom Stängel abgestreift und trocken aufbewahrt werden.
Oregano im Aberglauben
Dost wurde im Mittelalter als wichtige Hexenabwehrpflanze angesehen und sollte vor dem Teufel schßtzen. Man hielt sie den vermeintlichen Hexen unter die Nase, um sie vom Teufel zu lÜsen. Dost soll das Kraut sein, das Kummer verschwinden lässt, erloschenen Lebensmut wieder aufrichtet und den Menschen frÜhlich macht. Aus diesem Grund trägt die Pflanze auch den Namen Wohlgemut.
Oregano oder Dost wurde als Schutz vor bÜsen Mächten in den Brautschuh gelegt und in den Brautstrauà eingebunden. In Form von Räucherungen wurde Dost schon in der Antike als dämonenabwehrendes Mittel verwendet. Wenn ein Kind lange nicht zu reden begann, gab man ihm einen LÜffel voll Oreganowasser.
Siehe auch
Literatur
⢠Xi-wen Li, Ian C. Hedge: Lamiaceae. Origanum vulgare, S. 233 â textgleich online wie gedrucktes Werk. In: Wu Zheng-yi, Peter H. Raven (Hrsg.): Flora of China. Volume 17: Verbenaceae through Solanaceae. Science Press und Missouri Botanical Garden Press, Beijing und St. Louis 1994, ISBN 0-915279-24-X. (Abschnitt Beschreibung; englisch)
⢠Pronatura: Nektarpflanzen. (PDF-Datei; 5 kB; schweizerisch)
⢠Eckehart J. Jäger, Klaus Werner (Hrsg.): Exkursionsflora von Deutschland. BegrĂźndet von Werner Rothmaler. 18., bearbeitete Auflage. Band 2. GefäĂpflanzen: Grundband. Spektrum, Heidelberg u. a. 2002, ISBN 3-8274-1359-1.
⢠Ruprecht Dßll, Herfried Kutzelnigg: Taschenlexikon der Pflanzen Deutschlands. Ein botanisch-Ükologischer Exkursionsbegleiter zu den wichtigsten Arten. 6., vÜllig neu bearbeitete Auflage. Quelle & Meyer, Wiebelsheim 2005, ISBN 3-494-01397-7.
⢠Ruprecht Dßll, Herfried Kutzelnigg: Taschenlexikon der Pflanzen Deutschlands und angrenzender Länder. Die häufigsten mitteleuropäischen Arten im Porträt. 7., korrigierte und erweiterte Auflage. Quelle & Meyer, Wiebelsheim 2011, ISBN 978-3-494-01424-1.
Weblinks
Commons
: Oregano (
Origanum vulgare
)
â Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: Oregano
â Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Ăbersetzungen
⢠Origanum vulgare bei Plants For A Future
⢠Oregano. In: BiolFlor, der Datenbank biologisch-Ükologischer Merkmale der Flora von Deutschland.
⢠Thomas Meyer: Datenblatt mit Bestimmungsschlßssel und Fotos bei Flora-de: Flora von Deutschland (alter Name der Webseite: Blumen in Schwaben).
Einzelnachweise
cite-note-floraweb-11. â Origanum vulgare L., GewĂśhnlicher Dost. auf FloraWeb.de
cite-note-oberdorfer2001-22. â Erich Oberdorfer: Pflanzensoziologische Exkursionsflora fĂźr Deutschland und angrenzende Gebiete. Unter Mitarbeit von Angelika Schwabe und Theo MĂźller. 8., stark Ăźberarbeitete und ergänzte Auflage. Eugen Ulmer, Stuttgart (Hohenheim) 2001, ISBN 3-8001-3131-5, S. 812â813.
cite-note-powo-33. â Origanum vulgare. In: POWO = Plants of the World Online von Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew: Kew Science, abgerufen am 1. September 2025.
cite-note-hegigams1964-44. â Gustav Hegi: Illustrierte Flora von Mitteleuropa. 1. Auflage, unveränderter Textnachdruck Band V, Teil 4. Verlag Carl Hanser, MĂźnchen 1964. S. 2328â2332.
cite-note-infoflora-55. â Origanum vulgare L. In: Info Flora, dem nationalen Daten- und Informationszentrum der Schweizer Flora. Abgerufen am 12. Januar 2023.
cite-note-wcsp-77. â Origanum vulgare. In: POWO = Plants of the World Online von Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew: Kew Science, abgerufen am 11. Januar 2018.
cite-note-88. â Encyclopedia of Life.
cite-note-99. â Origanum maru L. in: United States Department of Agriculture.
cite-note-1010. â Vgl. etwa Otto BeĂler: Prinzipien der Drogenkunde im Mittelalter. Aussage und Inhalt des Circa instans und Mainzer Gart. Mathematisch-naturwissenschaftliche Habilitationsschrift, Halle an der Saale 1959, S. 210 (Origanum â dosten, toste = Origanum vulgare L.)
cite-note-1111. â Vgl. etwa Andreas Mettenleiter: Das Juliusspital in WĂźrzburg. Band III: Medizingeschichte. Herausgegeben vom Oberpflegeamt der Stiftung Juliusspital WĂźrzburg anlässlich der 425jährigen Wiederkehr der Grundsteinlegung. Stiftung Juliusspital WĂźrzburg (Druck: Bonitas-Bauer), WĂźrzburg 2001, ISBN 3-933964-04-0, S. 801: âDosten Origanumâ, in Oeconomia von 1579.
cite-note-1212. â Helmut Genaust: Etymologisches WĂśrterbuch der botanischen Pflanzennamen. Birkhäuser, Basel/Stuttgart 1976, ISBN 3-7643-0755-2, S. 272.
cite-note-roter-organo-tee-1313. â Magic Mountain. In: Website INAsTEA. 14. August 2023, abgerufen am 14. August 2023.
cite-note-1414. â Pedacii Dioscoridis Anazarbaei Kraeuterbuch [...]. Ins Deutsche Ăźbersetzt von Johannes Danzius, Frankfurt am Main (Petrus Uffenbach) 1610; Neudruck GrĂźnwald bei MĂźnchen 1964, S. 168 (âWolgemut â Origanos, Cunila [...], Dost [...] hat ein Krafft, damit er erwaermet [...]â).
cite-note-1515. â Dioscurides. (Memento vom 24. September 2015 im Internet Archive) hier Seite 175 (PDF; 4,46 MB)